DSC Arminia Bielefeld unterliegt im Elfmeterschießen!

Pfingstturnier vom VfL Theesen: Das Finale war wahrlich nichts für schwache Nerven. Am Ende gewinnt der FC Groningen 5:4.

2.476 fußballbegeisterte Menschen pilgerten an den drei Pfingsttagen in den Biekra-Sportpark zu Theesen, um sich die Nachwuchsfußballer aus Deutschland, der Schweiz, Bulgarien, Holland und Tschechien anzuschauen. Am Ende streckte der holländische U-17-Meister vom FC Groningen den Pokal der Sparkasse Bielefeld in die Höhe. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Verlauf des Turniers. Wichtig war, dass wir keine schweren Verletzungen hatten und auch sonst eigentlich alles reibungslos abgelaufen ist“, berichtete Turniermanager Carlo Kosok.

 

Ähnlich sah es auch der VfL-Vorstandsvorsitzende Heinz-Werner Stork: „Natürlich haben wir auch in diesem Jahr wieder festgestellt, dass wir an der einen oder anderen Stellschraube noch etwas drehen müssen, aber wir entwickeln uns seit Jahren immer weiter und lernen.“

 

Bei sommerlichen Temperaturen über die gesamten drei Tage wurde wieder mal hochklassiger Jugendfußball geboten. Doch die Unterschiede der Ligen waren deutlich zu erkennen. Sowohl die Schweizer vom FC Winterthur als auch die beiden Vertreter aus den Niederlanden, der SC Heerenveen und der FC Groningen, überzeugten als äußerst faire Sportsleute und erwiesen sich im Umgang als sehr angenehm. Winterthur sicherte sich schlussendlich auch den Fair-Play-Pokal. „Wir haben uns in Theesen sehr wohl gefühlt und bedanken uns herzlich für die tolle Organisation“, sagte Trainer Vittorio Caruso.

 

Besonders Winterthurs Torhüter Aaron Heer wird den VfL Theesen und sein Turnier in guter Erinnerung behalten, wurde er doch zum besten Keeper gewählt. „Das ist eine tolle Auszeichnung, über die ich mich sehr freue.  Sie macht mich auch ein bisschen stolz“, gab der Schlussmann zu Protokoll.

Die Halbfinalspiele lauteten DSC Arminia gegen Union Berlin und FC Winterthur gegen FC Groningen. Obwohl die Bielefelder Arminia bereits sicher mit 3:0 führte, wurde es am Ende noch einmal spannend. Nach 50 Minuten hieß es 3:2, und der DSC freute sich über den Finaleinzug. „Ich finde, es war über die gesamten drei Tage ein gutes Turnier von uns, wir haben uns prima präsentiert“, lobte Arminias Trainer Oliver Krause.

 

Im zweiten Halbfinale setzte sich Groningen mit 3:1 verdient durch. So kam es im großen Finale zum Duell der besten Teams über die gesamten Tage: DSC Arminia Bielefeld gegen den FC Groningen. Davon versprach man sich ein hochklassiges Endspiel mit vielen Torraumszenen. Die Protagonisten hatten aber andere Ideen, sie wollten die Entscheidung lieber vom Punkt: Nach 50 Minuten stand es 0:0.

 

Während die Kicker vom FC Groningen allesamt souverän verwandelten, war es auf Seiten des DSC Arminia ausgerechnet Nationalspieler Jomaine Consbruch, der den fünften Elfmeter verschoss. Groningens Keeper Thom van Rotterdam entschärfte Consbruchs Schuss und löste damit großen Jubel im Lager seiner Teamkollegen aus.

 

Artikel und Bild: FuPa